Zum 85-jährigen Bestehen des Romans &
zum 35. Todesjahr der Autorin Irmgard Keun
wieder im Programm
Exklusiv im Rahmen der PopUp-Theatertage 2017

Das kunstseidene Mädchen
nach dem gleichnamigen Roman von Irmgard Keun
Bühnenfassung von Gottfried Greiffenhagen


„Ich werde ein Glanz!“ Doris ist 18 Jahre jung und lebt in einer provinziellen, rheinischen Kleinstadt. Ihr Job als Sekretärin in einer Anwaltskanzlei langweilt sie. Angetrieben von ihrem Wunsch, „ein Glanz“ zu werden, verlässt sie die Provinz und versucht im pulsierenden Großstadt-Leben Berlins ihr Glück zu finden. Für ihren Traum von Liebe, Luxus und Karriere ist die internationale Metropole mit ihren Kinos, Theatern, Tanzpalästen und Flanierstraßen das einzig in Frage kommende Ziel.
Doch schon bald sieht sich die junge Doris mit der glanzlosen Realität jenseits der glitzernd-bunten Fassaden konfrontiert: Massenarbeitslosigkeit und Kriminalität prägen den unglamourösen Alltag Berlins. Statt des ganz großen persönlichen Glücks, erwarten sie lediglich oberflächliche Männerbekanntschaften. Mehr und mehr entpuppt sich die Metropole als eine wahrlich halbseidene Welt. Doch allen Enttäuschungen zum Trotz versucht Doris, ihren Platz in der großstädtischen Vergnügungswelt zu behaupten.
Irmgard Keuns Roman „Das kunstseidene Mädchen“ beschreibt am Beispiel der 18-jährigen Doris auf eindringliche und sehr poetische Art  die Lebensträume junger Menschen auf der fortwährenden Suche nach dem persönlichen Glück:
Das kunstseidene Mädchen - manchmal ein wenig naiv, nicht selten philosophisch - aber vor allem immer überaus anrührend...