"Ich passe nicht hinein in diese Welt. [...]
Das Leben ist Geschmacksache.
Mein Geschmack ist es nicht."

Moritz in "Frühlings Erwachen"

 

Frühlings Erwachen
Nach Motiven des gleichnamigen
Stücks von Frank Wedekind

Sie sind cool, wild, zu allem bereit und immer irgendwie "in between": Zwischen täglichem Schulalltag, Konflikten zu Hause, Stress mit den Eltern und heißen, abendlichen Partys erleben die Mädchen Wendla, Martha und Ilse sowie die Jungs Melchior, Moritz und "Hänschen" - alle zwischen 14 und 16 Jahre alt -  die bislang wildeste und aufregendste Zeit ihres noch jungen Lebens: die Zeit des Erwachsenwerdens. Permanent balancieren sie auf dem schmalen Grat großer Gefühle und Emotionen: Angst vor Versagen, Selbstzweifel aber auch die erste große Liebe und deren Konsequenzen. Absturzgefahr? Jederzeit!
Die mitreißenden Schicksale einer Gruppe junger Menschen, die nicht mehr Kind und noch keine Erwachsenen sind...

Frank Wedekind veröffentlichte sein Drama "Frühlings Erwachen" 1891 in Buchform - auf eigene Kosten. Erst 1906 erfolgte am Deutschen Theater Berlin unter der Regie des damaligen Intendanten Max Reinhardt die Uraufführung des ebenso gesellschaftskritischen wie aufrüttelnden Dramas - zu dieser Zeit ein riskantes Wagnis. Die jugendlichen Schicksale, die Wedekind in seinem Stück beschreibt, sind bis heute von berührender Aktualität und treffen auch 120 Jahre später genau den Nerv junger Menschen - nicht nur während der Pubertät. Philip Barth erarbeitete speziell für die JUNGE BÜHNE Mainz eine Neufassung  des Dramas, in der er sich ganz den jugendlichen Charakteren widmet und Wedekinds Protagonisten behutsam ins 21. Jahrhundert transferiert. Mit "Frühlings Erwachen" zeigt die JUNGE BÜHNE Mainz ihre erste Inszenierung eines Klassikers.