Pressestimmen: "DRACHENGASSE 13 - Die Lesung"
Saison:
2011 - Inszenierung: Philip Barth


"Das Ensemble der „Jungen Bühne Mainz“ brachte die Fantasy-Romanreihe „Drachengasse 13“ erstmals gemeinsam mit den zwei Buchautoren auf die Bühne. Die Fantasy-Geschichten für Kinder ab zehn Jahren handeln von den spannenden Abenteuern dreier Freunde: dem zwölfjährigen Tomrin von Wiesenstein, dem dreizehnjährigen Sando und der zwölfjährigen Hanissa. [...] Seit Juli 2011 sind die ersten beiden Bücher auf dem Markt. Die junge Theatergruppe und die Schriftsteller Bernd Perplies und Christian Humberg lernten sich im Sommer 2011 bei einem Treffen von Kunst- und Kulturschaffenden im Rhein-Main-Gebiet kennen und entwickelten die Idee zur gemeinsamen szenischen Erstumsetzung der Fantasy-Geschichten. Die vier Schauspieler gaben den Charakteren des Romans mit ihrem Auftritt ein Gesicht, indem sie zusammen mit den Autoren als Erzähler auf einer Couch saßen und jeweils ihre Rollen lasen. Mit entsprechenden Gesten untermalten sie die Szenen und setzten die Charaktere der drei Buchhelden treffend auf der Bühne um. Philip Barth, der das Stück szenisch einrichtete, schlüpfte in mehrere Rollen. Ob Zwerg, ob Kobold oder Monster, die Lacher der Kinder im Publikum waren auf seiner Seite. Selbst als er kurz den Text vergessen hatte, nutzte er die Situation und kommunizierte, mit dem Schalk im Nacken, direkt mit dem jungen Publikum. Bis die Buchautoren ihm souverän aus der Patsche halfen. [...]"

(Allgemeine Zeitung Mainz über "Drachengasse 13 - Vol.1", 14.11.2011)


 

"Christian Humberg präsentiert den Plan einer Fantasy-Metropole. 'Bondingor ist wie eine fettige Pizza: In jeder Ecke liegt was anderes. Zwerge leben hier Tür an Tür mit Trollen und Elfen.' In diese Welt tauchen die Mainzer Autoren Humberg und Bernd Perplies mit ihrem Publikum im Haus der Jugend ein. Um daraus mehr als nur eine Lesung zu machen, haben sie Unterstützung von der Jungen Bühne Mainz bekommen. [...] Im Mittelpunkt stehen zwei Jungs und ein Mädchen. 'Tomrin ist zwölf', erzählt Humberg. 'Er neigt dazu loszustürmen, ohne nachzudenken' - 'Nee!', protestiert Tomrin, verkörpert von Constantin Heller. 'Doch, doch', beteuert Humberg. Als nächstes tritt Hanissa auf. 'Sie lernt zaubern, obwohl das nur Jungs dürfen.' - 'Was'n Quatsch', kommentiert sie lässig. Der Plan geht auf: während die Autoren von den Abenteuern des Trios berichten, springen die jungen Schauspieler ein und bringen Leben in die Bude. Tom Gramenz mimt den coolen Sandor, und Philip Barth übernimmt flugs alle restlichen Rollen. Er sorgt für Blödelei und Slapstick in der Fantasy-Welt. [...] für eine Lesung vor 50 Gästen ist selten so viel Aufwand betrieben worden. Wenn nun noch etwas Schliff hineinkäme, wäre die Reise nach Bondingor durchaus einem breiteren Publikum zu empfehlen."

(Mainzer Rhein-Zeitung 
 über "Drachengasse 13 - Vol.1", 14.11.2011)



"Gestern habe ich gelernt, was eine szenische Lesung ist. Außerdem bin ich nun der Meinung dass alle Lesungen auf diese Art gehalten werden sollten. Das Ensemble für die szenische Lesung von „Drachengasse 13″ bestand aus vier Schauspielern und den beiden Autoren Bernd Perplies und Christian Humberg. Es gab kaum Requisiten und so gut wie keine Kostüme, und von den Schauspielern haben drei die Hauptcharaktere gespielt und der letzte alle anderen Rollen. Aber gerade deshalb hat das Publikum herzlich gelacht, als ein Mann gleichzeitig zwei Zwerge gespielt hat oder als dem (Stoff-)Drachen Fleck, etwas Lametta umgehängt wurde, um zu zeigen, dass ein schiefgelaufener Zauber ihn vergoldet hatte. [...] "

(Quelle: Andrea Bottlinger 
über "Drachengasse 13 - Vol.1",
 
http://andreabottlinger.wordpress.com/2011/11/13/drachengasse-13-szenische-lesung/)

 

 

"Letzten Samstag stellten die beiden Autoren Bernd Perplies und Christian Humberg gemeinsam mit Ensemble-Mitgliedern der Jungen Bühne Mainz die Bücher in einer szenischen Lesung vor. Dabei übernahmen die beiden Autoren abwechselnd den Part des Erzählers, während die Schauspieler Carola Schnell, Tom Gramenz, Constantin Heller und Philip Barth die Figurenparts aus den Büchern lasen und mit minimalen Requisiten und gekonnt gesetzten Aktivitäten die Charaktere aus den Büchern zum Leben erweckten. [...]Während die Rollen von Tomrin, Hanissa uns Sando in festen Händen waren, schlüpfte Philip Barth in sämtliche Nebenrollen der beiden Geschichten. So spielte er nicht nur Sandos Zwergenonkel Gump, sondern er verkörperte gleich zwei diebische Zwerge, einen griesgrämigen Kobold und den Zwergenjungen Timon. [...] Sehr gerne würde ich in Zukunft mehr Lesungen in dieser Art sehen. Die schauspielerischen Einlagen lockerten humorvoll und spannend die Buchvorstellung und die Lesungsparts auf, und das Lesen mit verteilten Rollen macht die Charaktere eines Buches einfach noch lebendiger, gerade bei einer Geschichte, die reich an Dialogen ist. [...]"

(Quelle: Anette Leister
 über "Drachengasse 13 - Vol.1",
http://katzemitbuch.blogspot.com/2011/11/cool-tour-katze-drachengasse-13-lesung.html)



[...] Auch diesmal lesen die Beiden Autoren Bernd Perplies und Christian Humberg auszugsweise aus zwei Büchern der Reihe vor. Vorgestellt werden die Bände 3: „Das Geheimnis der Xix“ und Band  4: „Der dämonische Spiegel“. Dabei werden sie tatkräftig vom Ensemble der Jungen Bühne unterstützt. Die Parts der Hauptpersonen werden jeweils von einem Schauspieler übernommen. Die Handlung wird teilweise auch auf der Bühne angedeutet.  So werden das magiebegabte Mädchen Hanissa von Carola Schnell, der Junge Tomrin von Wiesenstein von Constantin Heller, der Straßenjunge Sando von Tom Gramenz gelesen.  Etliche, recht lustige Nebenrollen übernimmt Philip Barth, der auch die Regiearbeit übernahm.  [...] 
Die Autoren und die Schauspieler machen es sich auf einem roten Sofa bequem. Ein Stoffdrache symbolisiert Fleck, den liebenswerten Jungdrachen, den heimlichen Star der Buchserie. [...]
Angedacht ist, dass die beiden Szenischen Lesungen in unregelmäßigen Abständen wiederholt werden. Man sollte also die Augen offenhalten, falls man sich auch einmal in die fantastische Stadt Bondingor entführen lassen will. 

(Andreas Loos über "Drachengasse 13 - Vol.2" auf http://andislesesofa.blogspot.de 03.10.2012)