Pressestimmen: "HELDEN!" 
Saison: 2011 - Inszenierung: Philip Barth


"[...] In einem kurzweiligen Stück gibt das Ensemble der jungen Bühne zwar keine richtige Antwort auf die Frage nach dem wie und wer eines Helden, den Zuschauern gefällt es trotzdem. Mit der Umsetzung des Titels halten die Darsteller auch ihrer eigenen Generation den Spiegel vor. Bald stellen sie sich nicht mehr Fragen nach ihren Vorbildern, sondern nach sich selbst. „Wer bin ich?“ und „Wie will ich sein?“ beschäftigt nicht nur die dargestellten Teenager auf der Bühne. [...]"

(Allgemeine Zeitung Mainz, 18.06.2011)


"peppiges Jugendtheater mit der Jungen Bühne Mainz."

(SWR-Landesart, 27.08.2011)


"Trotz schmaler Budgets lebt die freie Theaterszene. Was an Geld fehlt, wird durch Idealismus ausgeglichen. In den vergangenen Jahren hat die „Junge Bühne Mainz“ fünf Stücke inszeniert, denen man das Etikett „Amateur“ nicht mehr ansieht. Nach Aufführungen im Sommer im Haus der Jugend fand nun die letzte Vorstellung der Eigeninszenierung „Helden!“ im kleinen Unterhaus statt. Geschrieben von Dramaturgin Verena Gerlach und Regisseur Philipp Barth, der in dem Stück lautstark den DJ gab, wurden in satirischer bis dokumentarischer Form Heldenfiguren und Klischees hinterfragt und Lebensentwürfe gegenübergestellt. Sieben Jugendliche schlüpften dabei in Rollen, die ihnen nicht allzu fremd sein dürften: Der Computerfreak findet Helden in seinen Ballerspielen. Der Comicfan träumt von Supermans Kräften. Der Sprayer hasst graue Wände. Der DJ will mit fetten Beats die Partyszene aufmischen, und die Tanzmaus träumt von einer Karriere als Showgirl. Nur der Bücherwurm setzt sich für Andere ein und das Mädchen geht auf Selbstfindungstrip. Auf einer rauschenden Party kollidieren die unterschiedlichen Ansichten. Schnell wird deutlich, dass jeder in seiner Welt gefangen ist und die Suche nach Vorbildern gar nicht so einfach ist. [...]"

(Allgemeine Zeitung Mainz, 09.11.2011)


 

"[...] "Was ist ein Held? Gewalt ja, Gewalt nein, groß, klein, berühmt, incognito?' - Tom Gramenz stellt in der Rolle des Sprayers die zentrale Frage des Stücks. [...] Die siebenköpfige Clique hängt ab, tanzt, unterhält sich und streitet ein wenig. Das ist es schon. Gerade für junge Darsteller aber bietet solch ein lockerer Rahmen eine ideale Spielwiese. Gelingt es [...] einem Schauspieler, seinen Charakter mit Leben zu füllen, kann er glänzen. Wenig lenkt von seiner Leistung ab - schon gar nicht das minimalistische Bühnenbild mit sein paar Utensilien. Vor allem Michael Radas ragt so aus dem Ensemble heraus. Als Comicfan wirkt er ungeheuer lässig und entspannt [...]. Daneben fällt Lisa Jelkmann als die Biedere auf. Sie geht gewaltig auf die Nerven. Aber so soll es ja sein. 'Helden!' gibt keine Antworten, sondern stellt vor allem Fragen. Das ist gut, denn mehr lässt sich in gerade mal 50 Minuten kaum leisten."

(Mainzer Rhein-Zeitung, 09.11.2011)