Rette mich!

Eine junge Frau, gefangen auf der Grenze zwischen Sein und Nichtsein, begegnet sich selbst. Dabei begibt sie sich auf eine kräftezehrende Reise durch ihre Gefühlswelt, erlebt ihr Leben, nimmt mal daran teil, mal schaut sie sich zu. Dabei stößt sie an ihre Grenzen, bricht zusammen, steht wieder auf und muss sich den Herausforderungen des Alltags stellen. Sie ist auf der Suche nach Leben und findet immer nur das Chaos. Außerdem sind da diese Wesen, die sie verfolgen. Sind es ihre Gefühle? Sind es sie selbst? Wie wird sie sie wieder los? Und überhaupt: was ist hier echt und wo ist der Weg hier raus? In ihr wächst nur der eine Wunsch: „Nicht mehr müssen müssen, nur hier liegen, nur noch sein“.

Als das aktuelle Projekt der JUNGEN BÜHNE im September 2009 unter dem Arbeitstitel "Über Grenzen" startete, gab es nur eine Idee: Es sollte um Grenzen gehen. Grenzen zwischen Leben und Tod, zwischen Realität und Traum, zwischen Macht und Ohnmacht, zwischen Handeln und sich fallen lassen. Das Ensemble hat im Verlauf des Projektes seine Ideen gebündelt und über Improvisationen und das gemeinsame Experimentieren mit Texten, Musik und Gegenständen ein Stück entwickelt und in eine packende Inszenierung mit einem ungewöhnlichen Raumkonzept gebracht. In ihrem Stück "RETTE MICH" sucht das Ensemble der JUNGEN BÜHNE nach Antworten und Darstellungsformen im Umgang mit Ängsten, Überforderung, Sehnsüchten und der Gier nach Leben.