"Krieg ist die Hoffnung, dass es einem besser gehen wird, hierauf die Erwartung, dass es dem anderen schlechter gehen wird, dann die Genugtuung, dass es dem anderen auch nicht besser geht, und hernach die Ueberraschung, dass es beiden schlechter geht."

Karl Kraus

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Die Frauen von Troja
Szenische Collage in drei Teilen
mit Texten von Sartre, Claudius,
Brecht, eigenen Texten und einem Lied


In den Trümmern ihrer gefallenen Stadt finden sich die Frauen Trojas ein letztes Mal zusammen, um zu warten, zu trauern, zu weinen, zu klagen, zu hoffen und sich an glücklichere Zeiten zu erinnern.

Was hinterlässt ein Krieg? Ist eine Welt ohne Krieg möglich? Warum gibt es überhaupt Krieg? Ausgehend von einem Krieg, der tausende Jahre zurück liegt - so er denn tatsächlich stattgefunden hat - stellen sich die Mitglieder der Gruppe „Theater-Spiel-Werkstatt“ selbst die Frage, wie es zu Krieg kommt, wie er verhindert werden kann und warum sich die Geschichte immer wieder wiederholt. 

Mit Texten von Sartre, Claudius oder Brecht aber auch eigenen Texten und einem Lied ist mit „Die Frauen von Troja“ eine szenische Collage in drei Teilen entstanden, die sich mit diesem Thema auseinandersetzt, Kritik übt und Kommentare über den Krieg liefert.