Willkommen im Digitalen Theatersaal von Junge Bühne Mainz: Aufführungen in voller Länge während des Corona-Shutdowns

NEU: Digitaler Theatersaal

Shutdown wegen Corona-Krise? Nix da! Die Junge Bühne Mainz spielt weiter - im Digitalen Theatersaal!
Hier präsentieren wir Ihnen und Euch ab sofort ausgewählte Video-Mitschnitte von unseren Theaterproduktionen in den Sparten "Schauspiel" und "Kindertheater" in voller Länge. Natürlich kann ein Video nie das Live-Erlebnis eines richtigen Theaterbesuchs ersetzen - aber live geht wegen der Corona-Krise aktuell ja leider nicht. Und einen großen Vorteil hat der Digitale Theatersaal: Er ermöglicht auch die "Wiederaufnahme" von Inszenierungen, die inzwischen oder momentan nicht mehr im Live-Repertoire gezeigt werden können.

Wie man uns in der Corona-Krise helfen kann? Als freies, nicht-subventioniertes Kleintheater, das seinen Produktions- und Spielbetrieb über die Einnahmen an der Theaterkasse finanziert, freuen wir uns über freiwillige Spenden auf unser PayPal-Spendenkonto. Vielen Dank, liebes Publikum!

Im Digitalen Theatersaal sitzt man immer in der 1. Reihe! Wir wünschen anregende Kulturerlebnisse...

  


Der Digitale Theatersaal
wird unterstützt von:


Reigen  l  Arthur Schnitzler  l  2017

Dir gefällt diese Inszenierung? Das freut uns! Tickets kosten üblicherweise 8,00 Euro - 12,00 Euro

verlockend - verführerisch - verrucht:
Es knistert und prickelt auf der Bühne! In seiner mondänen Episoden-Komödie REIGEN schildert der Wiener Dramatiker und Autor Arthur Schnitzler die Kraft und Bedeutung erotischer Gefühle im tagtäglichen, menschlichen Zusammenleben. Egal ob Erotik innerhalb der klassischen Ehe, heißblütige Affäre, „One Night Stands“ in gewissen Etablissements oder der Gang zur Dirne – Schnitzler beleuchtet in 10 turbulenten Paar-Dialogen voller frivolem Witz alle möglichen Facetten des Themas. Auch Homosexualität wird keinesfalls ausgelassen, denn auch wenn es sich bei allen dargestellten Paaren um heterosexuelle Konstellationen handelt, wird innerhalb der Dialoge durchaus auch auf homosexuelle Beziehungen verwiesen. Darüber hinaus spielt Schnitzler auf reizvolle Weise auf der Klaviatur der Geschlechter-Klischees, setzt in seinen Szenen beispielsweise würdige Ehrenmänner Situationen aus, in denen „das starke Geschlecht“ so gar nicht mehr stolz wirken kann oder lässt an und für sich weisungsgebundene Damen (wie etwas das Stubenmädchen) plötzlich sehr dominant auftreten.
Da wundert es kaum, dass unmittelbar nach der Uraufführung 1920 in Berlin REIGEN als einer der größten Theaterskandale moderner Zeit galt und das Stück schließlich mit einem Aufführungsverbot belegt wurde. Seit der Wiederfreigabe 1982 erfreut sich Schnitzlers buchstäblicher „Reigen der Sinnlichkeit“ großer Beliebtheit und bereichert seitdem als frisch-frivoler Farbtupfer unter den „Klassikern der Moderne“ zahlreiche Theaterspielpläne...

BESETZUNG:
Dirne: Eva-Maria Felka, Soldat: Anton Wolf, Stubenmädchen: Anna Felka, Der junger Herr: Andreas Schlicht,
Die junge Frau: Antje Melcher, Ehemann: Steffen Kiesewalter, Das süße Mädel: Nazife Ilhan, Dichter: Thorsten Schlicht,
Schauspielerin: Christina Wagner, Graf: Dominik Bornmann, Sie: Anika Schilling, Er: Philip Barth

Inszenierung: Philip Barth, Dramaturgie: Antje Melcher, Musik-Entwicklung: PLAIN (alias Thorsten Schlicht),
Licht-Design und Technik: Dominik Bornmann, Antje Melcher (Assistenz), Inspizienz: Anika Schilling

 


Frühlings Erwachen  l  nach Frank Wedekind  l  seit 2018

Aufführungsrechte: Philip Barth, Junge Bühne Mainz GbR   l   TV-Kamera: Jan Hillmann  l  TV-Schnitt: Philip Barth

Dir gefällt diese Inszenierung? Das freut uns! Tickets kosten üblicherweise 8,00 Euro - 12,00 Euro

Cool, wild, zu allem entschlossen und immer irgendwie „in between“: Wendla, Martha und Ilse sowie Moritz, Melchior und „Hänschen“ – alle zwischen 14 und 16 Jahre alt – sind seit Kindertagen miteinander befreundet. Gemeinsam erleben sie eine ebenso aufregende wie auch teils gefährliche Zeit: die Zeit des Erwachsenwerdens. Schulstress, Leistungsdruck, Ärger mit Eltern und Familie, durchfeierte Nächte, Kontakte mit Drogen sowie erste sexuelle Erfahrungen und deren Konsequenzen – eine regelrechte Achterbahnfahrt der Gefühle, ein andauernder Balance-Akt auf dem Drahtseil des Lebens im grellen – manchmal blendenden – Spotlight der Welt, in der sie leben. Absturzgefahr? Jederzeit!
Zum 100. Todesjahr von Frank Wedekind (2018) feierte die Junge Bühne Mainz mit dieser zeitgenössischen Bearbeitung der 1891 veröffentlichten und 1906 am Deutschen Theater Berlin uraufgeführten Tragödie über das Erwachsenwerden Premiere. Die eigene Bühnenfassung von Regisseur Philip Barth überträgt die Konflikte des Originals behutsam auf die Lebens- und Erfahrungswelt heutiger Jugendlicher (und deren Eltern) – "Ein Klassiker zum Neuentdecken!" (sensor-Magazin, online)

BESETZUNG:
Wendla Bergmann: Silvia Andermann, Melchior Gabor: Thorsten Schlicht, Moritz Stiefel: Dominik Bornmann, Martha Bessel: Anna Felka, Hänschen Rilow: Philipp Neuweiler, Ilse: Nazife Ilhan, Frau Bergmann: Simone Nowicki, Barkeeper: Philip Barth

Inszenierung/ Spielfassung: Philip Barth, Dramaturgie: Anna Felka, Nazife Ilhan, Kostüm-Konzept: Anna Felka, Bühne: Philip Barth,
Rap-Songs: Thorsten Schlicht aka PLAIN

 


Aladin und die Wunderlampe  l  Orient-Märchen  l  seit 2018

Aufführungsrechte: Philip Barth, Junge Bühne Mainz GbR   l   Kamera und Schnitt: Philip Barth

Dir gefällt diese Inszenierung? Das freut uns! Tickets kosten üblicherweise 8,00 Euro - 12,00 Euro

Aladins "Spielplatz" sind die orientalischen Märkte und Basare. Als gewitzter und geschickter Taschendieb rettet er sich über den Tag. Der finstere Magier Dzaffar beauftragt den Jungen, eine geheimnisvolle Öllampe zu stehlen. Doch als Aladin herausfindet, dass in dieser Lampe der Lampengeist Dschini wohnt, behält er sie. Mit Hilfe düsterer Zauberkräfte will Dzaffar dennoch in Besitz der Lampe kommen. Und dann ist da noch die schöne Prinzessin des Sultans, in die sich Aladin unsterblich verliebt. Brandneue Theaterfassung des berühmten Orient-Märchens... In der westlichen Welt kennt man das Märchen von Aladin vor allem als Bestandteil der orientalischen Geschichtensammlung "Märchen aus 1001 Nacht". Tatsächlich handelt es sich bei Aladins Abenteuern aber um ein eigenständiges Märchen. Man findet es weder in der persischen Urfassung, noch in der arabischen Übertragung der "1001 Nacht"-Sammlung. Heute geht man davon aus, dass der französische Übersetzer Antoine Galland im 18. Jahrhundert "Aladin und die Wunderlampe" erstmals jener Märchensammlung beifügte. Ironischer Weise gilt die Geschichte heute als eines der mit Abstand bekanntesten Märchen aus dem "1001 Nacht"-Zyklus, ohne je Teil der literarischen Urfassung gewesen zu sein.

BESETZUNG:
Aladin: Thorsten Schlicht, Prinzessin Badhura: Silvia Andermann, Dschini: Anna Felka, Dzaffar: Eva-Maria Felka, Sultan: Philip Barth,
Zafira: Nazife Ilhan, Burak / Wächter: Martin Gerhard, Händler / Wächter / Komödiant / Palast-Bote: Anton Wolf

Inszenierung: Philip Barth, Assistenz: Anna Felka, Bühne und Kostüme: Philip Barth, Video-Installationen: Philipp Neuweiler, Philip Barth
 

Special:
Aladin - Mitspielfilm

Eurofolk Festival Ingelheim 2020
Digitale Corona-Edition
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Woyzeck  l  Georg Büchner  l  seit 2013 (Mitschnitt: 2017)

TV-Kamera: Philip Barth, Philipp Neuweiler  l  TV-Schnitt: Philip Barth

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Unser "Dauerbrenner" - Seit 2013 im Spielplan! Er steht ganz unten in der Gesellschaft: Um seine Freundin Marie und das gemeinsame Kind überhaupt versorgen zu können, hetzt Woyzeck von einer Gelegenheitsarbeit zur nächsten: So rasiert er regelmäßig einen Hauptmann des Militärs und lässt sich im Rahmen eines äußerst fragwürdigen medizinischen Experiments auf Erbsen-Diät setzen. Dabei wird Woyzeck zum Spielball der Gesellschaft. Nach und nach driftet er ab in eine ganz eigene Welt voller Wahnvorstellungen und brutaler Phantasien. Gehetzt, getrieben, gequält – bald scheint Woyzeck mehr „dressiertes Tier“ als „freier Mensch“ zu sein. Als er dann noch leidvoll mit ansehen muss, wie seine geliebte Marie – die Mutter seines Kindes – ihn mit einem anderen, sehr attraktiven und gesellschaftlich deutlich besser gestellten Mann betrügt, verliert Woyzeck auch die letzte Bodenhaftung. Er besorgt sich ein Messer… Die tragische Geschichte eines Menschen, der aller Würde beraubt und von der Gesellschaft zum wilden Tier degradiert wird. Doch stellt sich immer wieder die Frage, wer hier eigentlich die wahre „Bestie“ ist. Die Produktion "Woyzeck" läuft (mit Unterbrechungen) seit 2013 im Repertoire der Schauspiel-Sparte am Theater Junge Bühne Mainz. Die in dieser Aufzeichnung zu erlebende Besetzung spielt die Inszenierung seit 2017 bis heute...

BESETZUNG:
Conférencieuse: Eva-Maria Felka, Woyzeck: Andreas Schlicht, Marie: Silvia Andermann, Hauptmann: Dominik Bornmann,
Frau Doktor: Nazife Ilhan, Tambourmajor: Thorsten Schlicht, Andres: Philip Barth

Inszenierung: Philip Barth, Dramaturgie: Antje Melcher, Bühne: Feryal Yosofy, Philip Barth 

 


Alice im Wunderland  l  Lewis Carroll  l  2017

Aufführungsrechte: Philip Barth, Junge Bühne Mainz GbR

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Gelangweilt von den Geschichten, die ihre große Schwester ihr vorliest, träumt sich die junge Alice ins Wunderland – eine magische Welt, in der es vor geheimnisvollen und verrückten Kreaturen nur so wimmelt: Sie begegnet der mysteriösen Grinsekatze, feiert „Nicht-Geburtstag“ mit dem skurilen Hutmacher und dessen stets zu schrägen Scherzen aufgelegten Freunden, hilft liebenswerten Fabelwesen in Not und gelangt schließlich zur finsteren Herzkönigin, die über ein Volk lebender Spielkarten herrscht und nichts lieber tut als Croquet-Turniere mit Flamingos als Schlägern auszurichten und Wunderland-Bewohner, die sich ihren Anweisungen widersetzen, schlicht und einfach einen Kopf kürzer zu machen. Doch die herzlose Herzkönigin hat ihre Rechnung ohne Alice gemacht...

BESETZUNG:
Alice: Anna Felka, Alices Schwester / Köchin / Humpty Dumpty: Antje Melcher, Das weiße Kaninchen: Anton Wolf,
Das Raupentier / Herzkönig: Steffen Kiesewalter, Diedeldei und Diedeldum/ Karten-Soldaten: Andreas Schlicht, Thorsten Schlicht,
Grinsekatze / Herzogin / Siebenschläfer: Nazife Ilhan, Märzhase: Philipp Neuweiler, Hutmacher: Philip Barth,
Herzkönigin: Eva-Maria Felka

Inszenierung: Philip Barth, Regieassistenz: Anna Felka, Kostüme / Bühne / Ausstattung: Philip Barth, Anna Felka,
Puppenbau: Philip Barth, Puppenspiel: Eva-Maria Felka (Lotta), Philip Barth (Emil), Antje Melcher (Humpty Dumpty),
Video-Animationen: Philip Barth

 


Die Räuber  l  Friedrich Schiller  l  seit 2018

TV-Kamera: Jan Hillmann  l  TV-Schnitt: Philip Barth

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Friedrich Schillers berühmtes Erstlingswerk in einer energiegeladenen Inszenierung. Ein klassischer Erb-Konflikt lässt die Brüder Karl und Franz Moor zu Rivalen werden. Ein mächtiges Intrigengeflecht bahnt sich seinen Weg. Karl bricht mit seiner Herkunft und beginnt der Welt zu misstrauen. So sucht er sich neue Weggefährten: Von Spiegelberg – einer ebenso finsteren wie verführerischen Persönlichkeit – lässt er sich in eine Räuberbande locken, deren Hauptmann er schließlich wird. Fortan zieht Karl – in seiner persönlichen Eitelkeit gekränkt – gemeinsam mit seiner Bande vandalierend und brandschatzend durch die Lande. Doch dann wird er plötzlich erneut mit seinem einstigen Familienleben konfrontiert… Friedrich Schiller führt in einem eindrucksvollen Szenario vor, wozu blinder Hass, Wutproteste und Intrigen in einer Gesellschaft führen können... Die Junge Bühne Mainz unterstreicht in ihrer vielbeachteten Inszenierung die inhaltliche Brisanz dieses umfangreichen Klassikers durch eine kompakte, dynamische Spielfassung.

BESETZUNG:
Karl von Moor: Philipp Neuweiler, Franz von Moor: Andreas Schlicht, Amalia von Edelreich: Eva-Maria Felka,
Maximilian von Moor: Philip Barth, Spiegelberg: Nazife Ilhan, Razmann: Christian M. Roth, Schweizer: Paul Tido,
Roller / Kosinsky / Daniela: Anna Felka, Schufterle / Hermann: Anton Wolf, Stimme des Paters: Thorsten Schlicht

Inszenierung: Philip Barth, Musik: Philipp Neuweiler, Bühnen-Design: Philip Barth, Technik: Thorsten Schlicht

 


Das zweite Dschungelbuch  l  nach Rudyard Kipling  l  2016

Aufführungsrechte: Philip Barth, Junge Bühne Mainz GbR   l   TV-Kamera: Philipp Neuweiler

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Nach dem großen Erfolg der Inszenierung von DAS DSCHUNGELBUCH (seit 2015 bis heute im Programm; seit 2019 auf der neuen Studiobühne im KUZ Mainz) zeigte das Theater Junge Bühne Mainz von Herbst 2016 bis Frühjahr 2017 die von vielen großen und kleinen Theaterfans gewünschte Fortsetzung DAS ZWEITE DSCHUNGELBUCH nach der gleichnamigen Geschichtensammlung von Rudyard Kipling in einer Bühnenfassung von Theaterleiter Philip Barth. Bis heute ist die Junge Bühne Mainz das einzige deutschsprachige Theater, das eine Bearbeitung des zweiten Bandes von KIplings Dschungelbuch-Erzählungen umgesetzt hat: Mowgli - einst als Findelkind von den wilden Tieren des indischen Dschungels entdeckt und aufgezogen - lebt inzwischen unter Seinesgleichen im Menschendorf am Rande des Urwalds. Doch immer wieder zieht es ihn zu seinen alten, tierischen Freunden... Wilde Aufregung herrscht als plötzlich der große Regen ausbleibt und der gesamte Dschungel zu vertrocknen droht. Das Affenvolk der Bandarlog hütet ein großes Geheimnis und die Pythonschlange Kaa verhält sich auf einmal sehr seltsam... Freut euch auf zahlreiche neue Mowgli-Abenteuer mit den majestätischen Elefanten, der wilden Affenhorde, den schrägen Geiern und natürlich mit dem Panther Bagheera und dem Bären Baloo. Und dann sind da noch Shir-Khan, der hinterlistige Tiger und sein Partner Tabaqui, der Schakal: die beiden haben mit Mowgli noch eine Rechnung offen...
Die Inszenierung DAS ZWEITE DSCHUNGELBUCH ist auch ohne Kenntnis unserer Bearbeitung von DAS DSCHUNGELBUCH verständlich!


BESETZUNG:
Stimme des Erzählers: Christian Humberg, Mowgli: Nazife Ilhan, Bagheera: Antje Melcher, Baloo: Thorsten Schlicht,
Thumai / Geier Chila: Christina Wagner, Hathi / Geier Chil / Affe Mick: Philip Barth,  Kaa: Eva-Maria Felka, Tabaqui: Steffen Kiesewalter,
Shir-Khan, der Tiger: Andreas Schlicht, Loui, der Affenkönig: Anton Wolf, Ikki, das Stachelschwein: Anika Schilling

Inszenierung: Philip Barth / Andreas Schlicht (Co-Regie), Tanz-Choreografien: Anika Schilling, Bühne: Antje Melcher, Philip Barth,
Kostüme: Weronika Bielesza, Licht / Inspizienz: Anika Schilling 

 


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