Barrierefreiheit

Wir möchten, dass sich unser Publikum in all seiner individuellen Vielfalt bei uns wohlfühlen kann. In diesem Zusammenhang setzen wir - in direkter Kooperation mit unseren Partner:innen - bereits eine Reihe von Maßnahmen zur Realisierung der sogenannten Barrierefreiheit um. Wir sind definitiv noch lange nicht am Ende des Abbaus von Barrieren angelangt, doch arbeiten wir stetig daran, immer mehr Barrierefreiheit möglich zu machen. Nachfolgend stellen wir Ihnen und Euch unsere bereits realisierten Maßnahmen für mehr Barrierefreiheit vor.

Bauliche Gegebenheiten Hauptspielstätte M8 Mainz

Unsere Hauptspielstätte M8 Mainz im Haus der Jugend Mainz - ein Gebäude in Trägerschaft der Landeshauptstadt Mainz - verfügt über diverse bauliche Maßnahmen zur Realisierung von mehr Barrierefreiheit.

  • im Außenbereich führt eine flache, rollstuhlgerechte Rampe zum Haupteingangsportal
  • breite Türöffnungen
  • sämtliche Stockwerke sind über einen Aufzug/Lift erreichbar
  • rollstuhlgerechte Toilette im Erdgeschoss
  • Beschilderungen sind zusätzlich in Braille-Schrift (weltweite Schrift aus erhabenen Punkten für Menschen mit beeinträchtigtem Sehvermögen) angebracht
  • im Erdgeschoss und 1. OG mit Haupt-Foyer und Theatersaal befinden sich topografische Lagepläne des Gebäudes
  • im Theatersaal ermöglicht die flexible Bestuhlung im gesamten Publikumsraum rollstuhlgerechte Plätze

Service

  • Ermäßigungen für Menschen im Rollstuhl und Menschen mit körperlicher oder geistiger Einschränkung
  • Begleitpersonen von Menschen mit Einschränkungen erhalten ein kostenfreies Ticket direkt an der Abend- bzw. Nachmittagskasse

Website

Auch online ist es uns wichtig, vermeidbare Barrieren abzubauen. Auf unserer Website achten wir daher auf:

  • eine einfache Navigation (ohne dritte Navigations-Ebene)
  • eine klare Struktur aller Unterseiten
  • Überschriften und Zwischentitel zur inhaltlichen Trennung einzelner Absätze
  • deutliche Farbkontraste
  • ein kares, gut leserliches und großes Schriftbild (serifenlos, konventionelle Buchstabenformen, deutliche Öffnungen)
  • Texte stehen in der Regel auf weißem Hintergrund
  • die Lesbarkeit der Website durch Screenreader-Software
  • integrierte Alternativtexte bei Szenenfotos, die von Screenreadern als Bildbeschreibung vorgelesen werden können

Theaterprogramm - Ausblick in eine mögliche Zukunft

In ihrer gesamten historischen Entwicklung stellen die Theaterkünste Unterhaltungsformen dar, die für Sehende und Hörende konzipiert sind. In frisch angestoßenen Debatten wird verstärkt diskutiert, welche Möglichkeiten es gibt/ geben könnte, die Vielfalt theatraler Künste auch Menschen mit Beeinträchtigung des Seh- oder Hörvermögens zugänglich zu machen - beispielsweise durch Audiodeskriptionen der gezeigten Bühnenszenen oder Übersetzungen der Bühnendialoge in Gebärdensprache. Wir verfolgen diese Debatten, beteiligen uns an ihnen und überlegen, lohnende Konzepte der Aufführungsvermittlung für Menschen mit beinträchtigtem Seh- oder Hörvermögen im Rahmen unserer Realisierungsmöglichkeiten als Kleintheater in unsere Spielplangestaltung zu integrieren.
 


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